Dienstag, 5. Februar 2013

Auf meinem Kindle

Auf meinem Kindle zur Zeit Nadine Gordimer, hier einige Infos und der erste Teil einer Rezension.


Samstag, 2. Februar 2013

Mein Song: Die digitale Frau zum Artikel "Brauchen wir eine neue Frauenbewegung?"


Auf dem Blog rechts oben hab ich mal wieder meinen restorm Player installiert mit dem Song "Digi Frau Rap". Der ist nicht neu, schon ca 5 Jahre alt, nach einem Artikel von der Journalistin Irene Stratenwerth, den sie mal in der "Brigitte" veröffentlicht hat.
Der Titel hieß:

Da sie eine gute Bekannte von mir ist und ich den Artikel so toll fand, hab ich ein Lied dazu geschrieben und mein Sohn  hat mir einen seiner Beats gegeben und den Song produziert. Irene fand damals, dass noch nie ein Text von ihr so schön vertont worden sei,
Vielleicht gefällt er ja der ein-oder anderen von euch,
viel Spaß beim Hören! 


Digi – Frau Rap


Auf Track 1 geben wir den lebensfrohen, emotional stabilen Single
Auf Track 8 gehen wir mit harten Bandagen gegen Konkurrenz im Job vor
Auf Track 5 warten wir darauf, den Richtigen sanft zu verführen
Auf Track 11 können wir das Auto, den DSL Zugang/ die Klospülung ganz allein reparieren
Auf Track 13 pflegen wir weibliche Netzwerke
Auf Track 9 wischen wir Rotznasen, singen Schlaflieder und vermitteln bleibende Werte,
auf Track 7 üben wir uns in buddhistischer Gelassenheit
auf Track 10 lassen wir uns auch noch in den Elternrat wählen
auf Track 2 pflegen wir ein ausgefallenes Hobby, das wir notfalls zum Beruf machen könnten
auf Track 6 retten wir die Welt/den Regenwald/den Frieden
auf Track 3 kennen wir alle Zutaten der gesunden Küche
auf Track 12 bereiten wir einen deftigen Schweinebraten
Dass wir bei alledem stets schön, schlank, gebildet und sportlich auftreten, versteht sich von selbst


Intro:
Sie ist schon lange im 3. Jahrtausend angekommen
Und hat einige Spurwechsel vorgenommen:


Die lila Latzhose hat es vorgemacht
Und nun sind wir Kanzlerin
Haben wir’s geschafft?
Wir surfen zwischen den Tracks
Selbstbestimmung in der City und beim Sex
Wir ticken nicht mehr analog, sondern digital
Neuanfänge, Wiederholungen zum x ten Mal
Brüche in unserem Leben
Versatzstücke, Patchworkfamilie
Das sind die Fäden, die wir weben
Zu einem Teppich,
mit dem wir abheben?

Refrain:

Oh no, wir machen’s so:
Wir nehmen unser Potential
Ob analog oder digital
Werfen’s in die Waage,
auch auf die alten Tage
machen unsere Kinder froh,
fit für die Zukunft sind wir sowieso.


Doch schon sollen wir wieder gebären
Und uns zu Hause verzähren
Vor Langeweile am häuslichen Herd,
damit unsere Nation sich nicht entleert.
Kritische Stimmen in allen Medien:
Mutterschaft als höchstes Ziel woll’n sie uns pred’jen!
Kritik, Kritik von allen Rängen
Aus allen Rohren, zurück zu den Zwängen,
heißt es, dann werden wir’s schaffen,
und unsere Nation wird nicht erschlaffen!
Was, zurück zu Heim und Herd?
Machen wir wieder alles verkehrt?

Refrain:

Oh no, wir machen’s so:
Wir nehmen unser Potential
Ob analog oder digital
Werfen’s in die Waage,
auch auf die alten Tage
machen unsere Kinder froh,
fit für die Zukunft sind wir sowieso.



Schon Friedrich Schiller nahm’s genau
„im Innern waltet die züchtige Hausfrau“
schrieb er und schwäbelte im Salon
und die Frauen gaben ihm kein Pardon
sie lachten ihn aus und amüsierten sich
darüber allzu königlich.
„Die Glocke“ war’s, in der er’s schrieb
kein weibliches Auge trocken blieb.
So gescheh’n zu Schillers Zeiten
Und jetzt, 200 Jahre später rund
Halten wir wieder unseren Mund?

Refrain:

Oh no, wir machen’s so:
Wir nehmen unser Potenzial
Ob analog oder digital
Werfen’s in die Waage,
auch auf die alten Tage
machen unsere Kinder froh,
fit für die Zukunft sind wir sowieso.




Freitag, 1. Februar 2013

Colour me happy

Ein Bild von meinem Outfit für den gestrigen Salon.
Frisch getünchte Haare, ein selbst gemachter Kragen aus chinesischem Jacquard und rote Schuhe.
Winterwärme pur.
Genießt weitere Rotlichter hier




Donnerstag, 31. Januar 2013

Annas Wintersalon

Heute abend Salon. Bin etwas aufgeregt. Die Gruppe "Kleinstadtrevier" ist erkrankt und hat abgesagt,
dafür springt meine Freundin Ute Leuner, Sängerin und Kabarettistin ein. Und ich freu mich auch besonders auf die Lesung von Marita Lamparter, mit der ich dieLesereise auf die ostfriesischen Inseln gemacht habe.  Als Krönung dann Henry and the Mencinis   mit ihrer wunderbaren und mitreißenden Swing Musik.
Wer in Hamburg wohnt, gerne vorbeikommen!  Eintritt ist wie immer frei!
Den Salon findet ihr auch noch hier
. Endlich mal die Gelegenheit für etwas Besonderes. Der Kragen ist selbst gemacht, schon mal hier gezeigt. Das Kleid ist aber gekauft. Ich muss los!
Ciao!









Nachtrag Freitag morgen::
Der Salon gestern war bombastisch! Brechend volles Haus, Begeisterung beim Publikum ohne Ende für die Autorin Marita Lamparter, die Sängerin und Songwriterin Ute Leuner mit ihren tollen Musikern und die kompletten Abräumer Henry and the Mencinis. Endlich mal wieder getanzt, getanzt, getanzt.Und ein schöner Ottensen Treff, viele frühere Kollegen, alte Kinderconnections, aber auch viele junge Leute am Start. Noch einen besonderen Dank an meinen Sohn für seine Unterstützung bei der Technik und als mein Moderatorinnen-Coach!  So hab ich's gern!
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Dienstag, 29. Januar 2013

MMM vom 30.1. 2013

Jetzt kommen die letzten Mohikaner. Aber es gibt noch welche, doch erstaunlich. Diese Jacke aus gefilztem Wollstoff stammt noch stoff-und schnittmäßig von Carle Etoffe und Max Tessuti, ist aber schon einige Jährchen her. Ich stelle fest, dass ich sie aber noch ganz gern mag und, sie ist schön warm.
Nun wird es ja wärmer , vielleicht kann ich sie sogar bald anziehen, draußen.
Die Biesen an Vorder-Rückenteil und Ärmeln  sollte ich frei gestalten, hatte Gudrun von Kalckreuth gesagt. Wir waren in den Siebzigern Wohngenossinnen in Freiburg in der "sogenannten" Schwabentor-WG gewesen.
Dann war sie nach Lübeck gezogen und hatte einige Jahre außer in Freiburg und Lübeck noch einen Laden in Hamburg-Eppendorf eröffnet, sehr praktisch für mich.
Ihre lockere Art, die Schnitte zu erklären, die wirklich toll waren und die ich immer noch benutze und abwandele (Jacken, Wickelkleider etc) hat mich immer sehr zum Ausprobieren motiviert.





Das war's für heute, bald soll es dann was Neues geben. Ich freu mich schon auf den Frühling, wenn die mitgebrachten Stoffe aus Südafrika wieder dran sind. Einen hab ich extra mitgebracht, um ihn hier zu verlosen. Ihr dürft gespannt sein. Aber es dauert noch ein bisschen.
Et voilà heute auf dem Catwalk der  MMM Ladies

Montag, 28. Januar 2013

Django ohne Ketten

Am Samstag war ich mit zwei Freundinnen im neuen Tarantino "Django Unchained". Originalversion mit Untertiteln.  Ein ganz bisschen ängstlich war ich wegen der Länge ( 2 3/4 Stunden) und der Tarantino-mäßigen grausamen Szenen. Gleich zu Beginn des Films merkte ich dann, dass ich mich innerlich entspannte, ich weiß nicht warum, war es die tolle Musik, die Landschaftsaufnahmen, oder die witzigen, intelligenten Dialoge mit Christoph Waltz oder überhaupt die ganze Anlage der Story. Meine Freundinnen und ich haben eine Weile herzlich gelacht, letzten Endes ging das so weiter, bis die Spannung dann dramatisch zunahm und auch die grausamen Szenen nicht ausblieben. Aber wer hat uns denn erzählt, dass Sklaverei nicht extrem grausam ist? Dass es vor allen Dingen um Entwürdigung, Verachtung und das Demonstrieren von Überlegenheit geht? Jetzt also Tarantino.
Voraus gesagt ist es für mich ein Film, der den Unterdrückten die Würde zurück gibt. Auch wenn dazu der Mythos des Nibelungenliedes bemüht wird.
 Ein schwarzer Siegfried, der auszieht, seine Brunhilde zu retten, wunderbar!
 Ein skrupelloser Deutscher, der dann weniger skrupellos wird, ihm hilft, und mit Brunhilde deutsch spricht. (Broomhilda) ,schön die doppelte Bedeutung, hat bei ihrer Herrin deutsch gelernt. Die überzogenen Demonstrationen von "Männlichkeit" ( wenn Brunhilde in Ohnmacht fällt, als "Django" erscheint)  gehören natürlich zum Django Bild dazu  und sind "herrlich" anzuschauen
Ein Sklavenhändler, der sich mit europäischen Büchern umgibt, mit "Monsieur" angeredet werden möchte, kein Wort französisch versteht und  ein Muster an Sadismus und Menschenverachtung darstellt, um seine Überlegenheit zu demonstrieren.
Auch eine schöne Parabel auf die Warengesellschaft, in der der Mensch zur Ware wird und, wenn er seinen Wert verliert, entsorgt wird.
Nun will ich aber nicht zu viel verraten. Bei Tarantino geht es mir so, z.B. bei "Inglorious Basterds",
dass mich immer wieder ein Gefühl von Befreiung erfasst, ein wirklich großartiges Gefühl.
So wie früher im Märchen, das Gute siegt, die Bösen kriegen ihre Strafe.
Nicht zu vergessen die großartigen Schauspieler, auch Leonardo die Caprio hervorragend als Sklavenhändler. Franco Nero und Tarantino in Nebenrollen. Sehr zu empfehlen ist die Originalversion. Schon beim deutschen Trailer fehlte mir was.
Die Zeit ging  schnell rum, fand ich, und am Schluss sah man drei gut gelaunte Frauen fortrgeschrittenen Alters durch den Schnee in die Kneipe wandern. Danke, Quentino!
Heute wollten Sohn und Schwiegertochter den Film an ihrem ersten Hochzeitstag anschauen.
Irgendwie absurd, so was am Hochzeitstag. Na ja, aber letztlich ist es auch eine großartige Liebesgeschichte!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Me Made Mittwoch 23.1.2013

Schwarzer und grauer  Viscose-Pulli

Dieser schwarze Pulli ist in der Carmen-Ausschnit Serie entstanden, mit verbreiteterm Kragen wie bei dem Kleid hier
Der "Single Jersey" von stoffe.de  fällt sehr schön, nicht zu schwer und nicht zu leicht, was durchaus nicht bei der gleichen Stoffserie in anderen Farben der Fall war.










   
Ich ziehe ihn oft an, im Winter mit einem Bolero drüber, weil er etwas dünn ist, oder mit dem grauen Viscose-Pulli der gleichen Serie, den ich auch   zum Drunterziehen benutze. Zwei dünne Pullis übereinander finde ich im Winter angenehmer, nicht zu warm und nicht zu kalt.
Hier gehts weiter zur Modenschau der MMM Frauen
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